Job-Klassifizierung ist eine qualitative, nicht-analytische Methode der Stellenbewertung. Stellen werden mit vordefinierten Klassen- oder Stufenbeschreibungen verglichen und der jeweils am besten passenden Klassifizierung zugeordnet.
Bewertet wird anhand übergreifender Kategorien von Aufgaben und Verantwortlichkeiten, nicht anhand einzelner Faktoren. Häufig kommt dieser Ansatz zum Einsatz in:
Marktstudien
Tarifverträgen
Betriebs- und Dienstvereinbarungen (bspw. Haustarif)
In der nicht-analytischen Job-Klassifizierung werden Stellen vordefinierten Stufenbeschreibungen zugeordnet.
So wird die passende Stufe ermittelt:
Die Beschreibung der Stufen beinhaltet Merkmale wie Fähigkeiten, Entscheidungsbefugnisse und Verantwortung – jedoch nur auf aggregierter Ebene
Es wird keine eigenständige analytische Bewertung durchgeführt
Die gesamte Stelle wird mit den Stufenbeschreibungen verglichen
Die Stelle wird der Stufe zugeordnet, der sie am ehesten entspricht. Die meisten Anbieter von Marktstudien arbeiten mit einer Kombination aus:
Strukturen der Job-Klassifizierung
detaillierten Beschreibungen von Jobfamilien
So lassen sich Stellen den Benchmarks der Marktstudien zuordnen.
Allgemeine Einstufungsbeschreibungen bieten nur eine begrenzte Unterstützung für strukturierte, detaillierte Vergleiche zwischen einzelnen Stellen.
Kernherausforderungen sind:
komplexe oder hybride Stellen lassen sich nur schwer einer einzelnen Stufe zuordnen
Stufenbeschreibungen werden schnell überfrachtet
aus wissenschaftlicher Sicht sind extensionale Definitionen begrenzt, denn sie spiegeln nur das wider, was zum Zeitpunkt ihrer Formulierung über die Stellen bekannt oder erwartet wurde
Im Vereinigten Königreich und in vielen weiteren Ländern werden ausschließlich analytische Stellenbewertungsverfahren als Verteidigung in Equal-Pay-Verfahren anerkannt.
In der Praxis zeigt sich jedoch:
Die Unterscheidung zwischen analytischen und nicht-analytischen Ansätzen ist oft unklar
Unternehmen mit einer sehr heterogenen Belegschaft haben Schwierigkeiten mit nicht-analytischen Methodiken
Analytische Methoden erlauben unterschiedliche Kombinationen von Faktorstufen, die zum selben Grade führen können. Nicht-analytische Strukturen sind starrer und machen es schwierig:
Stellen zwischen zwei Stufen sauber einzuordnen
Stellen zu bewerten, die mehrere Verantwortungsebenen umfassen
Die gradar Übersetzungstabelle Rosetta Stone hilft Unternehmen dabei, gradar Grades mit folgenden Methodiken zu vergleichen:
Job-Klassifizierungs- und Stufensysteme verschiedener Anbieter von Marktstudien
nationale Tarifverträge
Dieser Überblick vereinfacht die Teilnahme an Marktstudien und bildet die Grundlage für die Nutzung der Benchmarking-Funktionen von gradar.
gradar ist ein analytisches, punktfaktorenbasiertes System zur Stellenbewertung, konzipiert für die Anforderungen moderner Organisationen.
Im Fokus stehen:
Agilität
Transparenz
Fairness
Einfache Anwendung
Mit einem zukunftssicheren Set an Faktoren und Fachlaufbahnen schafft gradar die Grundlage für eine konsistente und gerechte Stellenbewertung.
Vergleichen Sie Ranking-, Klassifikations-, Punktbewertungs- und Grading-Verfahren – und finden Sie den passenden Ansatz.

Definieren Sie Grades, Karrierepfade und Job Families für eine faire, transparente Organisation.
