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Pay-Equity-Analyse für Entgelttransparenz

gradar unterstützt Unternehmen dabei, Entgeltunterschiede systematisch und objektiv zu analysieren  – als Grundlage für gleiches Entgelt bei gleichwertiger Arbeit und die Einhaltung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie.

Zwei Personen an einem Stehtisch betrachten gemeinsam einen Laptop am Fenster, daneben Schreibtischlampe und Pflanze
Drei grüne Quadrate mit Häkchen und den Worten Erkennen, Fokussieren und Handeln
Heatmap der Lohnlücken in Prozent nach Gehaltsstufe (G10–G14) und Abteilung (Technik, Marketing, Vertrieb, Betrieb, Finanzen)

Vergütungsunterschiede nach Geschlecht analysieren

Untersuchen Sie, wie sich Vergütung geschlechtsspezifisch über vergleichbare Stellen, Grades und Gruppen hinweg verteilt ist. Gehen Sie dabei über bloße Durchschnittswerte hinaus, um die zugrunde liegenden Muster zu verstehen. So können Organisationen erkennen, wo Unterschiede auftreten, und ihre Analyse auf die Bereiche fokussieren, die am wichtigsten sind.

Analyse des bereinigten Gender Pay Gaps

gradar unterstützt die Berechnung eines bereinigten Gender Pay Gaps, bei dem geschlechtsneutrale Faktoren wie Grade, Jobfamilie und Organisationsstruktur berücksichtigt werden. Zusätzliche Kontrollfaktoren – etwa Alter, Betriebszugehörigkeit oder Leistung – können ebenfalls einbezogen werden, um abzubilden, wie Vergütungsentscheidungen in der Praxis getroffen werden.

Lächelnde Geschäftsfrau macht sich Notizen am Schreibtisch mit Laptop im hellen Büro
Strukturiert durch Design Eng Mkt Sal Ops Fin G14 G13 G12 G11 G10 < 2% 2–5% > 5% (EU)
Laptop mit deutscher Gehaltsanalyse: Diagramm mit Perzentildaten und Liniengrafik auf dem Bildschirm

Vergleiche auf Basis gleichwertiger Arbeit

Gehaltsvergleiche in gradar erfolgen zwischen Stellen gleichwertiger Arbeit – nicht nur zwischen ähnlichen Stellenbezeichnungen oder Abteilungen – und schaffen so die Grundlage für eine aussagekräftige und regelkonforme Analyse. Indem Vergleiche in Stellenbewertung und Stellenarchitektur verankert sind, können Organisationen sicherstellen, dass Stellen auf vergleichbarer Basis bewertet werden.

Vom FPI Lab zertifizierte Regressionsanalyse

gradar nutzt Regressionsmodelle, die vom Fair Pay Innovation Lab zertifiziert sind. Diese statistischen Methoden analysieren Vergütungsunterschiede und kontrollieren dabei relevante Faktoren wie Job Level, Job Family, Alter, Stellenzugehörigkeit und Leistung. Das schafft eine robuste analytische Grundlage, um Vergütungsergebnisse zu verstehen und Bereiche für eine weitere Prüfung zu identifizieren.

Visit Website
Laptop-Bildschirm mit der Webseite des Universal Fair Pay Check, Zertifizierungssiegeln und deutschem Text

Gender Pay Gaps auf einen Blick sichtbar machen

Unsere Heatmap bietet einen klaren, visuellen Überblick über die Entgeltunterschiede zwischen verschiedenen Grades und Jobfamilien und zeigt Ihnen, ob diese oberhalb des in der EU-Entgeltrichtlinie festgelegten Schwellenwertes von 5 % liegen.
Frau bedient Tablet mit Eingabestift am hellen Schreibtisch im Büro mit Stiftehalter

Entgeltgleichheitsanalyse FAQs

Was ist eine Entgeltgleichheitsanalyse (Pay-Equity-Analyse) in gradar?

Die Entgeltgleichheitsanalyse in gradar hilft Unternehmen, Entgeltunterschiede strukturiert und einheitlich zu ermitteln und zu erklären. Durch die Analyse der Vergütung innerhalb vergleichbarer Funktionsgruppen lässt sich der Grundsatz „gleiches Geld für gleiche und gleichwertige Arbeit" aktiv fördern, potenzielle Risiken frühzeitig erkennen und die Berichterstattung zur Entgelttransparenz mit einer klaren, nachvollziehbaren Logik untermauern.

Was ist der Unterschied zwischen einer Gender-Pay-Gap- und einer Equal-Pay-Analyse?

Die Gender-Pay-Gap-Analyse betrachtet die Gesamtunterschiede in der Vergütung zwischen Frauen und Männern sowie nichtbinären Personen über die gesamte Belegschaft hinweg. Diese Unterschiede werden häufig durch die Verteilung über Job Levels, Funktionen oder Karrierewege beeinflusst. Die Equal-Pay-Analyse hingegen fokussiert sich auf Vergütungsunterschiede innerhalb vergleichbarer Tätigkeiten – also Stellen gleichwertiger Arbeit – sodass Organisationen beurteilen können, ob Unterschiede erklärbar und mit der eigenen Vergütungspolitik konsistent sind.

Wie stellt gradar sicher, dass die Vergleiche auf gleichwertiger Arbeit basieren?

gradar verankert Vergleiche in der Stellenarchitektur der Organisation und in den Ergebnissen der analytischen Stellenbewertung. Stellen werden anhand strukturierter Kriterien wie Grades oder Job Levels, Job Families und Stellenanforderungen gruppiert. So stellt die Pay-Equity-Analyse sicher, dass tatsächlich vergleichbare Stellen gegenübergestellt werden, anstatt sich allein auf Jobtitel oder Organisationseinheiten zu stützen.

Welche Analysen bietet gradar für bereinigte Pay Gaps?

gradar unterstützt eine zertifizierte Regressionsanalyse, die vom FPI Lab entwickelt wurde. Dabei stehen zwei komplementäre analytische Ansätze zur Verfügung. Die direkte Regression schätzt bereinigte Entgeltunterschiede unter Berücksichtigung relevanter Faktoren wie bspw. Grade, während die Dekompositions-Methodik Entgeltunterschiede in erklärbare Komponenten und einen unerklärten Rest aufteilt, der möglicherweise weiterer Prüfung bedarf. Je nach Struktur und Größe des Unternehmens eignet sich die eine oder andere Methodik besser.

Welche Faktoren können in die bereinigte Analyse einbezogen werden?

Die bereinigte Analyse kann legitime, geschlechtsneutrale Variablen einbeziehen, die widerspiegeln, wie Vergütungsentscheidungen innerhalb der Organisation getroffen werden. Dazu gehören häufig die Grade oder Job Level, die Jobfamilie oder -funktion, der Standort oder das Land, die rechtliche Einheit, das Alter, die Stellen- und Betriebszugehörigkeit und die Leistung. Die Berücksichtigung dieser Faktoren stellt sicher, dass Vergleiche den organisatorischen Kontext widerspiegeln, in dem Vergütungsentscheidungen getroffen werden.

Bedeutet ein „ungeklärter“ Gender Pay Gap automatisch Diskriminierung?

Nein. Ein unerklärter Pay Gap ist keine rechtliche Bewertung und weist nicht automatisch auf Diskriminierung hin. Er dient vielmehr als Signal für eine weitere Prüfung. Organisationen können ihn nutzen, um Ausreißer, historische Entscheidungen, uneinheitliche Gehaltspositionierungen innerhalb von Bändern oder potenzielle Daten- und Mapping-Probleme zu untersuchen, die geklärt werden müssen.

Kann gradar mehr als nur Durchschnittswerte analysieren?

Ja. Mit gradar können Unternehmen Vergütungsergebnisse über verschiedene Dimensionen hinweg untersuchen, beispielsweise nach Grade, Jobfamilien und anderen Rollengruppen. So können HR- und Vergütungsteams Muster und Verteilungen bei der Vergütung erkennen, anstatt sich ausschließlich auf allgemeine Durchschnittswerte zu verlassen.

Was ist das Equal Pay Dashboard?

Das Equal Pay Dashboard bietet einen zentralen Überblick über die Ergebnisse zur Entgeltgleichheit innerhalb der gradar Plattform. Es ermöglicht Nutzenden, Ergebnisse über verschiedene Stellengruppen hinweg zu filtern, zu segmentieren und zu untersuchen – und unterstützt Organisationen dabei, Erkenntnisse zu prüfen, Diskussionen mit der Führungsebene vorzubereiten und wiederholbare Reporting-Prozesse aufrechtzuerhalten.

Kann die Analyse das Reporting für die EU-Entgelttransparenzrichtlinie unterstützen?

gradar unterstützt die Vorbereitung auf die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz durch die Bereitstellung strukturierter Analysen zur Entgeltgleichheit, die auf einheitlichen Vergleichsgruppen und transparenten Analysemethoden basieren. Die endgültigen Schritte zur Einhaltung der Vorschriften hängen weiterhin vom spezifischen Berichtsumfang und der rechtlichen Auslegung der jeweiligen Organisation ab.

Wie schaffen Unternehmen den Übergang von der Analyse zur Umsetzung?

Nach Abschluss der Analyse können Unternehmen gezielt handeln: Stellenzuordnungen und Stellenarchitekturen validieren, markierte Gruppen oder Ausreißer prüfen, Anpassungsszenarien und deren Budgetwirkung modellieren sowie Entscheidungen dokumentieren – für eine solide Governance und wiederholbare Berichtsprozesse.

Evidenzbasierte Entscheidungen zur Entgeltgleichheit

gradar bietet die analytische Tiefe, um Vergütung fair zu beurteilen, Risiken frühzeitig zu erkennen und Entgelttransparenz souverän zu unterstützen.

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