gradar unterstützt Unternehmen dabei, Entgeltunterschiede systematisch und objektiv zu analysieren – als Grundlage für gleiches Entgelt bei gleichwertiger Arbeit und die Einhaltung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie.



Untersuchen Sie, wie sich Vergütung geschlechtsspezifisch über vergleichbare Stellen, Grades und Gruppen hinweg verteilt ist. Gehen Sie dabei über bloße Durchschnittswerte hinaus, um die zugrunde liegenden Muster zu verstehen. So können Organisationen erkennen, wo Unterschiede auftreten, und ihre Analyse auf die Bereiche fokussieren, die am wichtigsten sind.
gradar unterstützt die Berechnung eines bereinigten Gender Pay Gaps, bei dem geschlechtsneutrale Faktoren wie Grade, Jobfamilie und Organisationsstruktur berücksichtigt werden. Zusätzliche Kontrollfaktoren – etwa Alter, Betriebszugehörigkeit oder Leistung – können ebenfalls einbezogen werden, um abzubilden, wie Vergütungsentscheidungen in der Praxis getroffen werden.



Gehaltsvergleiche in gradar erfolgen zwischen Stellen gleichwertiger Arbeit – nicht nur zwischen ähnlichen Stellenbezeichnungen oder Abteilungen – und schaffen so die Grundlage für eine aussagekräftige und regelkonforme Analyse. Indem Vergleiche in Stellenbewertung und Stellenarchitektur verankert sind, können Organisationen sicherstellen, dass Stellen auf vergleichbarer Basis bewertet werden.
gradar nutzt Regressionsmodelle, die vom Fair Pay Innovation Lab zertifiziert sind. Diese statistischen Methoden analysieren Vergütungsunterschiede und kontrollieren dabei relevante Faktoren wie Job Level, Job Family, Alter, Stellenzugehörigkeit und Leistung. Das schafft eine robuste analytische Grundlage, um Vergütungsergebnisse zu verstehen und Bereiche für eine weitere Prüfung zu identifizieren.
Visit Website

Die Entgeltgleichheitsanalyse in gradar hilft Unternehmen, Entgeltunterschiede strukturiert und einheitlich zu ermitteln und zu erklären. Durch die Analyse der Vergütung innerhalb vergleichbarer Funktionsgruppen lässt sich der Grundsatz „gleiches Geld für gleiche und gleichwertige Arbeit" aktiv fördern, potenzielle Risiken frühzeitig erkennen und die Berichterstattung zur Entgelttransparenz mit einer klaren, nachvollziehbaren Logik untermauern.
Die Gender-Pay-Gap-Analyse betrachtet die Gesamtunterschiede in der Vergütung zwischen Frauen und Männern sowie nichtbinären Personen über die gesamte Belegschaft hinweg. Diese Unterschiede werden häufig durch die Verteilung über Job Levels, Funktionen oder Karrierewege beeinflusst. Die Equal-Pay-Analyse hingegen fokussiert sich auf Vergütungsunterschiede innerhalb vergleichbarer Tätigkeiten – also Stellen gleichwertiger Arbeit – sodass Organisationen beurteilen können, ob Unterschiede erklärbar und mit der eigenen Vergütungspolitik konsistent sind.
gradar verankert Vergleiche in der Stellenarchitektur der Organisation und in den Ergebnissen der analytischen Stellenbewertung. Stellen werden anhand strukturierter Kriterien wie Grades oder Job Levels, Job Families und Stellenanforderungen gruppiert. So stellt die Pay-Equity-Analyse sicher, dass tatsächlich vergleichbare Stellen gegenübergestellt werden, anstatt sich allein auf Jobtitel oder Organisationseinheiten zu stützen.
gradar unterstützt eine zertifizierte Regressionsanalyse, die vom FPI Lab entwickelt wurde. Dabei stehen zwei komplementäre analytische Ansätze zur Verfügung. Die direkte Regression schätzt bereinigte Entgeltunterschiede unter Berücksichtigung relevanter Faktoren wie bspw. Grade, während die Dekompositions-Methodik Entgeltunterschiede in erklärbare Komponenten und einen unerklärten Rest aufteilt, der möglicherweise weiterer Prüfung bedarf. Je nach Struktur und Größe des Unternehmens eignet sich die eine oder andere Methodik besser.
Die bereinigte Analyse kann legitime, geschlechtsneutrale Variablen einbeziehen, die widerspiegeln, wie Vergütungsentscheidungen innerhalb der Organisation getroffen werden. Dazu gehören häufig die Grade oder Job Level, die Jobfamilie oder -funktion, der Standort oder das Land, die rechtliche Einheit, das Alter, die Stellen- und Betriebszugehörigkeit und die Leistung. Die Berücksichtigung dieser Faktoren stellt sicher, dass Vergleiche den organisatorischen Kontext widerspiegeln, in dem Vergütungsentscheidungen getroffen werden.
Nein. Ein unerklärter Pay Gap ist keine rechtliche Bewertung und weist nicht automatisch auf Diskriminierung hin. Er dient vielmehr als Signal für eine weitere Prüfung. Organisationen können ihn nutzen, um Ausreißer, historische Entscheidungen, uneinheitliche Gehaltspositionierungen innerhalb von Bändern oder potenzielle Daten- und Mapping-Probleme zu untersuchen, die geklärt werden müssen.
Ja. Mit gradar können Unternehmen Vergütungsergebnisse über verschiedene Dimensionen hinweg untersuchen, beispielsweise nach Grade, Jobfamilien und anderen Rollengruppen. So können HR- und Vergütungsteams Muster und Verteilungen bei der Vergütung erkennen, anstatt sich ausschließlich auf allgemeine Durchschnittswerte zu verlassen.
Das Equal Pay Dashboard bietet einen zentralen Überblick über die Ergebnisse zur Entgeltgleichheit innerhalb der gradar Plattform. Es ermöglicht Nutzenden, Ergebnisse über verschiedene Stellengruppen hinweg zu filtern, zu segmentieren und zu untersuchen – und unterstützt Organisationen dabei, Erkenntnisse zu prüfen, Diskussionen mit der Führungsebene vorzubereiten und wiederholbare Reporting-Prozesse aufrechtzuerhalten.
gradar unterstützt die Vorbereitung auf die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz durch die Bereitstellung strukturierter Analysen zur Entgeltgleichheit, die auf einheitlichen Vergleichsgruppen und transparenten Analysemethoden basieren. Die endgültigen Schritte zur Einhaltung der Vorschriften hängen weiterhin vom spezifischen Berichtsumfang und der rechtlichen Auslegung der jeweiligen Organisation ab.
Nach Abschluss der Analyse können Unternehmen gezielt handeln: Stellenzuordnungen und Stellenarchitekturen validieren, markierte Gruppen oder Ausreißer prüfen, Anpassungsszenarien und deren Budgetwirkung modellieren sowie Entscheidungen dokumentieren – für eine solide Governance und wiederholbare Berichtsprozesse.
Reporting, Pay-Equity-Analyse und Tools zum Gender Pay Gap – alles an einem Ort.

Regularien, Richtlinien und Best Practices zur Entgelttransparenz auf einen Blick.

gradar bietet die analytische Tiefe, um Vergütung fair zu beurteilen, Risiken frühzeitig zu erkennen und Entgelttransparenz souverän zu unterstützen.
Stellenbewertung
Vergütung
Entgelttransparenz