gradar ist Gründungsmitglied der Pay Transparency Alliance (PTA), einer europäischen Allianz, die Organisationen bei den strukturellen, analytischen und kulturellen Veränderungen durch die EU-Entgelttransparenzrichtlinie unterstützt.
Die Allianz bündelt sich ergänzende Expertise aus den Bereichen Stellenbewertung, Vergütung, Daten, juristische Auslegung und HR-Systeme, um transparente, objektive und nachvollziehbare Vergütungspraktiken zu fördern.

Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie markiert einen grundlegenden Wandel im Umgang mit Vergütung. Transparenz ist nicht länger freiwillig, sondern eine gesetzliche Anforderung, die auf folgenden Prinzipien beruht:
Dem Grundsatz des gleichen Entgelts für gleiche oder gleichwertige Arbeit
Der Anwendung objektiver, geschlechtsneutraler Kriterien
Klaren Auskunftsrechten für Beschäftigte
Strukturierter Berichterstattung und Begründung von Entgeltunterschieden
Die Pay Transparency Alliance hilft Organisationen, diese Anforderungen praxisnah und strukturiert zu verstehen und umzusetzen.

Die Pay Transparency Alliance ist ein Netzwerk aus Organisationen und Experten, die sich für faire Vergütung einsetzen - durch:
Strukturierte Stellenarchitektur und Stellenbewertung
Transparente Praktiken zur Festlegung und Weiterentwicklung von Vergütung
Konsistente Analyse von Vergütungsergebnissen
Klare, nachvollziehbare Kommunikation mit Beschäftigten und Stakeholdern
Statt ein einzelnes Tool oder eine einzelne Methodik anzubieten, spiegelt die Allianz die Realität der Entgelttransparenz unter der Richtlinie wider: Kein einzelnes System kann alle Anforderungen isoliert abdecken.
Jedes Mitglied der Allianz bringt eine eigene Expertise ein. Die Rolle von gradar konzentriert sich auf die strukturellen und analytischen Grundlagen, die die Richtlinie erfordert.
gradar ist ein analytisches, punktfaktorenbasiertes System zur Stellenbewertung auf Grundlage geschlechtsneutraler Kriterien. Das unterstützt konsistente Definitionen gleichwertiger Arbeit über Stellen, Jobfamilien und Organisationseinheiten hinweg.
Klare Grades, Jobfamilien und Karrierepfade schaffen die Struktur, um Stellen in Vergleichsgruppen für Reporting und Kommunikation zusammenzufassen.
Strukturierte Gehaltsbänder, die am Grade ausgerichtet sind, ermöglichen transparente Praktiken bei der Festlegung und Weiterentwicklung der Vergütung, einschließlich der Angabe von Vergütungsspannen vor Beschäftigungsbeginn.
Vergütungsergebnisse lassen sich auf Basis bewerteter Stellendaten statt allein anhand von Stellenbezeichnungen analysieren. Das unterstützt die Identifikation und Bewertung geschlechtsspezifischer Entgeltunterschiede gemäß den Anforderungen der Richtlinie, einschließlich der 5-%-Schwelle für eine weiterführende Bewertung.
Die Pay Transparency Alliance bündelt Expertise über alle zentralen Dimensionen der Entgelttransparenz hinweg, darunter:
Stellenbewertung und Stellenarchitektur
Vergütungsanalyse und Gehaltsfestlegung
Gender-Pay-Gap-Analyse
Markt- und Benchmark-Daten
HRIS und Datenintegration
juristische Auslegung und Beratung
Wissensvermittlung und Orientierung
Diese Verbindung entspricht dem Fokus der Richtlinie auf Methodik, Konsistenz und Nachvollziehbarkeit, statt auf punktuelle Berechnungen.
Regularien, Richtlinien und Best Practices zur Entgelttransparenz auf einen Blick.

Reporting, Pay-Equity-Analyse und Tools zum Gender Pay Gap – alles an einem Ort.

Als Mitglied der Pay Transparency Alliance trägt gradar dazu bei, Organisationen beim Aufbau nachhaltiger, evidenzbasierter Vergütungspraktiken zu unterstützen – auf Basis klarer Stellenstrukturen, objektiver Bewertung und konsistenter Analyse.
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